Linux: Fenstermanager Awesome für effizienten Unix-Desktop

Awesome denkt Desktopumgebungen neu: Statt freischwebender Fenster werden die geöffneten Programme in einem Raster angeordnet. Das erleichtert die Bedienung.

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(Bild: Michael Luther)

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Im Unterschied zu den Fenstermanagern von KDE oder Windows, welche die Programme schwebend und überlappend platzieren (Floating), verteilt ein Tiling-Window-Manager wie Awesome die Fenster kachelartig auf dem Bildschirm. Dadurch entsteht automatisch mehr Ordnung und der Nutzer hat einen besseren Überblick über die gerade geöffneten Programme.

Vorteilhaft ist dies nicht nur beim Vergleichen mehrerer Konfigurationsdateien, sondern etwa auch beim Recherchieren im Internet: Da man Suchergebnisse in eigenen Fenstern neben der Ergebnisliste öffnet, verliert man die Ergebnisliste selbst nie aus dem Blick.

Zwar sind längst auch in Windows, Gnome und KDE einige Tiling-Funktionen eingebaut, diese können aber nicht mit einem Spezialisten wie Awesome mithalten. Eine weitere Stärke von Tiling-Window-Managern ist ihr minimalistisches Design: Sie beschränken sich auf das Notwendigste und bringen keine ablenkenden visuellen Effekte oder nicht benötigte Funktionen mit. Dadurch verbrauchen sie sehr wenige Systemressourcen und eignen sich auch für alte oder leistungsschwache Hardware.

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