Linux: Reguläre Ausdrücke in der Shell

Mit regulären Ausdrücken finden Sie unter Linux selbst dann das Richtige, wenn Sie sich nicht mehr genau an die richtige Schreibweise erinnern können.

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(Bild: J0hnTV/Shutterstock.com)

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Namen sind nicht nur Schall und Rauch, sie bilden oft die Basis für E-Mail-Adressen oder Benutzernamen. Wohl dem, der ein perfektes Namensgedächtnis hat und genau weiß, ob er zuletzt mit Herrn Schmidt oder Herrn Schmitt geschrieben hat. Alle anderen sind auf die mehr oder minder guten Suchfunktionen ihrer E-Mail-Programme oder Messenger angewiesen – oder müssen zu Linux-Bordmitteln greifen, um die Gedächtnislücke zu schließen.

Ein Vorteil der Bordmittel ist, dass Sie sie auf praktisch alle Anwendungen loslassen können. So gibt es zum Beispiel in Thunderbird keine leistungsfähige Suchfunktion, schon gar keine regulären Ausdrücke – dafür ist ein Add-on wie zum Beispiel GMailUI erforderlich, das aber im Zweifel nicht für jede Thunderbird-Version zur Verfügung steht. Das Programm grep hingegen gibt es auf jedem Linux-System. Sie können damit leicht die Datei durchsuchen, in der Thunderbird die Adressen speichert, und so Herrn Schmidt oder Schmitt oder Schulz, oder wie auch immer er heißt, ausfindig machen.

Grep ist ein Kommandozeilenwerkzeug, das Sie im Terminal mit Angabe des Suchbegriffs und der zu durchsuchenden Dateien starten. Herrn Schmidt finden Sie zum Beispiel durch folgenden Aufruf im Thunderbird-Adressbuch, sofern er dort eingetragen ist:

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