Linux-Shell Bash: Clever einrichten und einfärben

Weniger tippen, schneller arbeiten: Passen Sie die Linux-Shell Bash gezielt an Ihre Bedürfnisse an. Wir liefern nützliche Vorschläge aus der Praxis.

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(Bild: Martin Luther)

Von
  • Tim Schürmann
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Wer auf einem Linux- oder Unix-System auf der Kommandozeile arbeitet, nutzt dabei in den meisten Fällen die Bash. Ihre Einstellungen ruft die Shell beim Start aus mehrere Konfigurationsdateien ab. Die Wichtigste ist die .bashrc (achten Sie auf den vorangestellten Punkt im Namen); sie liegt im Home-Verzeichnis und enthält alle persönlichen Einstellungen des Benutzers. Fehlt sie noch, legen Sie sie einfach mit einem Texteditor an.

Die Bash liest die Konfigurationsdatei .bashrc beispielsweise dann ein, wenn Sie auf dem Desktop ein Terminalfenster öffnen und sie so als interaktive Shell starten. In anderen Fällen ignoriert die Bash die Datei hingegen: zum Beispiel beim Start als Login-Shell, wenn Sie über die Klammernotation (…) eine Sub-Shell anwerfen oder wenn Sie die Kommando-Substitution einsetzen, also einen Befehl in Backticks (`) einrahmen.

Beim Starten eines Shell-Skripts entsteht eine nicht-interaktive Shell, die zusätzlich zur ~/.bashrc noch die in der Umgebungsvariablen BASH_ENV vorgegebene Datei auswertet. Auf den meisten Systemen ist BASH_ENV allerdings nicht gesetzt, dann bleibt es bei der ~/.bashrc. Ubuntu nutzt zudem die Datei /etc/bash.bashrc, die systemweite Einstellungen für eine interaktive Shell bereithält.

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