LoRaWAN: IoT-Connectivity mit Community-Charme

LoRaWAN ist leistungsstark, die Einstiegshürden sind niedrig und Enterprise-Support gibt es auch. Ein Einblick lohnt sich.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Ulrich Wolf
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Wenn sich IoT-Geräte miteinander oder mit einem Edge-Server unterhalten, braucht es nicht immer viel Bandbreite und sogar bei Latenzen geben sich viele IoT-Anwendungen genügsamer, als man gemeinhin annimmt. Denn die Bedürfnisse der "Dinge", die das IoT vernetzt, sind vielfältig.

Klein, billig, ausdauernd und mit großer Reichweite – taucht diese Anforderungsquadriga im Pflichtenheft auf, schlägt die Stunde der Low-Power Wide-Area Networks (LPWAN). In Europa ist das neben Sigfox vor allem LoRa beziehungsweise LoRaWAN, wobei der erste Begriff die physische Übertragungstechnik, der zweite ein darüberliegendes Netzwerkprotokoll bezeichnet.

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LoRa ist ein proprietäres Verfahren, dessen Patentrechte beim Unternehmen Semtech liegen, einem kalifornischen Halbleiterhersteller, der bereits seit 1960 existiert. Semtech stellt die LoRa-Transceiver (Sender-Empfänger-Kombination) selbst her oder vergibt Lizenzen an verschiedene Chiphersteller. LoRa kann für "Long Range" oder auch für "Low Radiation" stehen, der Hersteller löst die Mehrdeutigkeit nicht auf. LoRaWAN hingegen ist ein offener Industriestandard, den die LoRA Alliance definiert – ein Gremium, dem außer Semtech selbst, Netzwerkausrüstern wie Cisco und globalen Telkos einige Hundert weitere Unternehmen angehören.

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