LoRaWAN-Sensor für den Heizöltank konstruieren

Den Füllstand eines Behälters überwachen, der außerhalb der Reichweite des eigenen WLANs liegt – das ermöglicht der akkubetriebene LoRa-Sensor.

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Die Elektronik samt Akkus sitzt im grauen Gehäuse, der Ultraschallsensor versteckt sich im 3D-gedruckten Trichter auf der Innenseite des Öltankdeckels.

Von
  • Robert Kränzlein
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Jeder, der eine Ölzentralheizung hat, kennt wohl eine der folgenden Situationen und Fragen: Es ist Januar und plötzlich geht die Heizung aus, weil der Öltank leer ist. Oder der Ölpreis erreicht einen Tiefstand, aber wieviel Öl geht eigentlich rein in den Tank? Wieviel Öl brauche ich in der Woche bei eisiger Kälte, milden Temperaturen oder im Sommer nur für Warmwasser?

Esyoil bewirbt seinen Heizöl-Peilstab und bei diversen Versandhändlern gibt es ähnliche Messgeräte. All diese Lösungen waren für mich nicht befriedigend, da sie mit einer Hersteller-App verknüpft sind oder vor Ort am Tank abgelesen werden müssen. Mit WLAN-Empfang sieht es im Heizungskeller schlecht aus und Steckdosen gibt es dort auch keine.

Nachdem ich mich mit LoRa-Funk beschäftigt hatte, war für mich klar, dies wäre die optimale Lösung, um einen batteriebetriebenen Sensor für den Heizöltank zu bauen. Als Basis benutze ich das The Things Gateway, wobei ich dieses nicht wirklich weiterempfehlen würde. Ein selbstgebautes Gateway ist günstiger, flexibler und stabiler. Die grundlegende Funktion und Inbetriebnahme eines LoRa-Sensors wurde im Artikel "Daten übertragen mt LoRaWAN" schon ausführlich beschrieben. Im Netz auffindbare Lösungen waren entweder an eine Spannungsversorgung gebunden oder lagen preislich im Profi-Segment.

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