Lohnt sich das? Gebraucht-Guide für Kameras und Objektive

Der Markt für gebrauchte Kameras und Objektive ist riesig. Doch wie trennt man die Spreu vom Weizen? Wir helfen Ihnen, einen besseren Überblick zu finden.

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  • Sophia Zimmermann
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Der Gebrauchtmarkt für Kameras und Objektive ist riesig. Auf den einschlägigen Online-Marktplätzen und bei Händlern finden sich Geräte in den unterschiedlichsten Zuständen, vom intensiv genutzten Profiobjektiv bis zur neuwertigen privaten Zweitkamera. Und damit lässt sich viel Geld sparen: Eine hochwertige Vollformatkamera wie die Nikon D800 ist beispielsweise schon für unter 500 Euro zu bekommen. Man erhält dafür einen nach wie vor zeitgemäßen Fotoapparat mit sehr hoher Auflösung und sehr guter Bildqualität. Neu würde ein vergleichbares Modell – beispielsweise die Nachfolgerin Nikon D850 – ab 2600 Euro kosten.

Nicht immer ist nur der Preis das Hauptargument dafür, sich gebrauchte Ware anzuschaffen. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Personen, die hinter der Kamera stehen. Neue Modellgenerationen unterscheiden sich oft nur in wenigen Details und Funktionen von einer älteren. Wenn man diese nicht benötigt, kann man getrost zum Vorgängergerät greifen. Möchte man die Ausrüstung nur als Backup einsetzen, reicht oft ebenfalls eine gute Gebrauchte. Manchmal ist die eigene Kamera zu wertvoll, beispielsweise wenn man im Urlaub auf eine Trekkingtour gehen will, auf der es robuster zugeht. Auch eine Gebrauchte als Zweitkamera für spezielle Aufgaben oder ein besonderes Projekt kann sinnvoll sein, wenn man etwa alte Objektive adaptieren oder mit Spezialfunktionen experimentieren will.

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Für manche Menschen ist auch das Argument der Nachhaltigkeit entscheidend. Eine lange Nutzung von Geräten hilft, Ressourcen zu sparen.