Make-Projekt: Arduino-Portsteuerung aus der Ferne mit Firmata-Software

Dank der Firmata-Software muss man den Arduino nur einmal programmieren und kann dann seine Ports über ein standardisiertes Protokoll vom PC steuern und lesen.

Lesezeit: 22 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
  • Maik Schmidt
Inhaltsverzeichnis

Schon nach wenigen Projekten wird klar, dass die Software vieler Arduino-Projekte im Kern gleich aussieht: Der Arduino kommuniziert über die serielle Schnittstelle mit einem PC, der über diese Verbindung Daten von Sensoren abfragen kann. Zusätzlich kann der PC Aktoren, die mit dem Arduino verbunden sind, Kommandos senden.

Bei ersten Gehversuchen erfolgt die Kommunikation über den seriellen Monitor des Arduino. Der reicht für viele Anwendungen aber nicht aus und so bleibt nur die Programmierung eigener Software auf dem PC, die den Arduino über die serielle Schnittstelle einbindet.

Das ist gar nicht so schwierig, wie es klingt, weil jede moderne Programmiersprache über mindestens eine Bibliothek zur seriellen Kommunikation verfügt. Allerdings sind diese Bibliotheken sehr allgemein gehalten und sie unterstützen alle möglichen Geräte und nicht nur den Arduino. So richtig praktisch wäre eine Bibliothek, die dem PC den vollen Zugriff auf den Arduino "vorgaukelt" und die gesamte serielle Kommunikation versteckt. Genau diesen Zweck erfüllt das Firmata-Protokoll.