Make-Projekt: Modernisierung für den China-Lasercutter K40

Der billige kleine Lasercutter, meist K40 genannt, ist nicht sehr komfortabel. Aber mit ein paar Modifikationen kann man die rudimentären Funktionen aufbessern.

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Von
  • Heinz Behling
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Für den Preis von etwa 320 Euro kann man bei einem Lasercutter mit 40W Strahlleistung zusätzlich nicht auch noch Bedienungskomfort erwarten. Er funktioniert ja auch so. Doch wenn man ihn sehr gerne und häufig benutzt, wie ich das mache, wird das eine oder andere Manko doch lästig.

Da ist zum einen der Transport der Steuerdateien zum Cutter. Der läuft ausschließlich über eine USB-Leitung von einer speziell gepatchten Corel-Draw-Version (erfordert einen USB-Dongle) oder dem Open-Source-Programm K40-Whisperer (erfordert speziellen USB-Treiber) aus. Per Netzwerk oder USB-Stick ist das nicht möglich. Die USB-Verbindung des K40-Mainboards ist zudem recht störanfällig und wird oft während eines Schneidevorgangs unterbrochen. Das Material ist dann meist verdorben, weil der Cutter unterbrochene Arbeiten nicht fortsetzen kann. Speichern lassen sich die Dateien für eine spätere Wiederverwendung leider auch nicht auf dem Cutter.

Dazu kommt die umständliche Justierung der Laserleistung: Sie erfolgt durch Einstellen des Stromes durch die Laserröhre, entweder analog per Poti und Milliampere-Meter oder digital in Prozentwerten, was eine gehörige Portion Erfahrung braucht. Mit dem neuen Controller kann man einen einmal gefundenen Wert für ein Material in einer Datenbank speichern und sogar in der jeweiligen Schnittdatei eintragen, falls man dasselbe Objekt nochmal herstellen möchte. Beim Original-K40 geht das nicht. Eine Speicherung eines einmal gefundenen Optimalwertes in den Steuerdateien ist nicht möglich. Darin kann nur durch unterschiedliche Schnittgeschwindigkeit eine gewisse Leistungsanpassung vorgenommen werden.

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