Marktübersicht: Cyberrisiken versichern lassen

Versicherungen können die finanziellen Folgen von Cyberangriffen abmildern. Je nach Anbieter können die Haftungsleistungen aber sehr unterschiedlich ausfallen.

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Spricht man von IT- oder Informationssicherheit, geht es in der Regel um die drei grundlegenden Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Cyberversicherungen springen ein, wenn es zu einem Cybervorfall kommt, der die Informationssicherheit verletzt – in ihren Vertragstexten sprechen die Versicherer von einer Informationssicherheitsverletzung (ISV). Darunter versteht man die Beeinträchtigung der besagten Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität oder Vertraulichkeit von elektronischen Daten (inklusive Software und Programme) des Versicherungsnehmers oder von informationsverarbeitenden Systemen, die er zur Ausübung seiner betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit nutzt.

Unternehmen sehen sich mit immer größeren und teureren Datenskandalen, einer Zunahme von digitaler Erpressung und Spoofing-Vorfällen, aber auch mit höheren Bußgeldern aufgrund strengerer Datenschutzbestimmungen und Schadensersatzklagen konfrontiert, konstatiert die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Entsprechend hoch bewertet die Versicherung diese sogenannten Cyberrisiken.

Im kürzlich veröffentlichten Allianz Risk Barometer 2020 zu den größten Geschäftsrisiken verdrängen die IT-Gefahren (39% der Antworten) erstmals das Risiko einer Betriebsunterbrechung (37% der Antworten) auf den zweiten Platz. Die Betriebsunterbrechung hatte seit 2013 den Spitzenplatz im Ranking inne, damals lagen Cybergefahren noch mit sechs Prozent der Antworten auf Platz 15.

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