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Mehr Auflösung, weniger Bildfehler: Panorama-Fotografie mit einfachen Mitteln

Mit der Panorama-Technik erhalten Landschaftsaufnahmen in gängigen Seitenverhältnissen eine höhere Auflösung. Oft brauchen Sie dafür nicht mal ein Stativ.

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Mit einem Einzelbild wäre diese Szenerie des Alpenglühens an den Drei Zinnen in den Dolomiten nicht einzufangen gewesen – selbst mit einem Ultraweitwinkelobjektiv. Dieses Panorama setzt sich aus zwei Zeilen mit insgesamt zehn Einzelbildern zusammen. Jedes wurde mit 20 Millimetern Brennweite aufgenommen.Sony A7 III | 20 mm | ISO 200 | f/2.0 | 1/640 s (Panorama aus 10 Einzelbildern)

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Beim Begriff "Panorama" sehen viele Menschen weite Landschaften auf einem breiten, schmalen Bild vor sich. Manchmal ist dieses Format sinnvoll, um die volle Schönheit einer Szenerie zeigen zu können. Andere Panoramen sind jedoch auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen, denn sie haben ein Seitenverhältnis von 16:9 oder sogar von 1:1. Solche Bilder kombinieren mehrere Einzelaufnahmen für eine hohe Auflösung und einen besonders großen Bildwinkel. Dabei sorgt die Technik auch für eine überlegene Bildqualität im Vergleich zum Ultraweitwinkelobjektiv, das unweigerlich hässliche Randunschärfen und Verzeichnungen produziert.

Natürlich sind der Technik Grenzen gesetzt: Da für das fertige Bild etliche Einzelfotos aufgenommen und zusammengesetzt werden müssen – das sogenannte Stitching – stellen bewegte Objekte und Helligkeitsänderungen eine meist schwer bis gar nicht zu überwindende Hürde dar. Gerade bei Panoramen mit vielen separaten Aufnahmen kommt es leicht zu sichtbaren Übergängen – selbst bei exakt gleichen Aufnahmeparametern. Ein klassisches Beispiel dafür sind Polarlichter. Bewegen sich diese sehr schnell, ist es fast unmöglich, sie in einem Panorama aus fünf bis zehn Bildern einzufangen.

Doch gelingt das Vorhaben, entstehen fantastische Bilder, die Sie sich aufgrund der hohen Qualität und Auflösung extra groß an die Wand hängen können!

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