Mining-Guide zum Geldverdienen per Prozessor: Wann sich Monero-Schürfen lohnt

Die Kryptowährung Monero lässt sich mit gängigen CPUs auch am heimischen PC errechnen. Der Einstieg ist simpel, doch zahlt sich der Energieeinsatz aus?

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(Bild: Velishchuk Yevhen / Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Spier
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Monero (XMR) versucht sich im Vergleich zu anderen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) offener und zugänglicher zu präsentieren. Statt teurer Spezialhardware (ASICs) oder teurer Grafikkarten reicht für das Errechnen von Monero-Blöcken der Hauptprozessor (CPU). Der verwendete Algorithmus ist sogar gezielt auf handelsübliche Hardware optimiert.

So sollen sich mehr Nutzer direkt am Netzwerk beteiligen können, was beim zweiten Unterscheidungsmerkmal behilflich ist: Monero will möglichst anonym sein und je mehr Knoten es gibt, desto schwerer ist der Weg einer Transaktion verfolgbar. Außer den unmittelbar Beteiligten soll niemand nachvollziehen können, wer mit wem handelt – anders als bei den Platzhirschen Bitcoin und Ethereum.

Kryptomining

Die Einstiegshürde ist also bewusst gering gehalten, prinzipiell kann jeder mit einem halbwegs aktuellen Prozessor loslegen, Hashes ausrechnen und dafür Belohnungen kassieren. Zumal nicht nur x86-Prozessoren von AMD und Intel, sondern auch ARM-Prozessoren unterstützt werden. Im Zuge des allgemeinen Kryptowährungs-Booms hat Monero deutlich an Wert zugelegt. Bei mittlerweile knapp 200 Euro statt rund 40 Euro pro Monero vor einem Jahr erscheint das Minen auch hierzulande vermehrt lohnenswert. Wir zeigen, wie es geht und was am Ende dabei herausspringt.

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