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Mit ESP32: Neopixel-Streifen im 3D-Unendlichkeitsspiegel ansteuern

Wir bauen mit Würfeln, Obelisken und Polyedern blinkende Objekte, die garantiert jeden Blick auf sich ziehen.

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Inhaltsverzeichnis

Halbtransparente Spiegel zusammen mit LEDs werden schon lange für hübschen Unfug in Form von Unendlichkeitsspiegeln oder eines Smart Mirror verwendet. Der Einbau in eine dreidimensionale Form wie einen Würfel erlaubt noch faszinierendere Effekte, da man den Unendlichkeitseffekt in allen Raumrichtungen ausnutzen kann. Der Würfel eignet sich zum Einstieg besonders gut, da er leicht zu bauen ist und durch seine Symmetrie eine schicke Säulenstruktur entsteht. Natürlich kann man auch komplexere Figuren bauen. Besonders geeignet sind dabei entweder sehr symmetrische Objekte (Polyeder) oder aber Formen, welche durch die Spiegelungen viel komplexer und größer aussehen, als sie es eigentlich sind.

Das Grundprinzip ist in jedem Fall gleich: An einer Stützstruktur werden LED-Streifen angebracht, am besten die allseits beliebten WS2812b oder ähnliche, individuell adressierbare LEDs. Anschließend wird das Gerüst mit halbtransparenten Spiegeln verkleidet. Die Ansteuerung übernimmt ein selbstprogrammierter Mikrocontroller oder die mitgelieferte Steuerung. Zum Schluss können aus optischen Gründen die Kanten der Spiegel außen verkleidet werden.

Dabei sind je nach Größe und Komplexität der Form unterschiedliche Stützstrukturen sinnvoll: Von einfachen Vierkanthölzern über lasergecuttete Platten, 3D-Druckteile und Aluminiumstrukturen bis hin zu Aluminiumprofilsystemen ist alles möglich. Werkstücke aus dem Lasercutter oder der CNC-Fräse haben den Vorteil, dass sie präzise zugeschnitten sind und nur noch geklebt werden müssen. 3D-gedruckte Teile lohnen sich meist bei kleineren Objekten. Holz ist günstig und mit einer Säge schnell zugeschnitten. Je größer das Objekt, umso wichtiger die Stabilität. Hierfür bietet sich Aluminium oder sogar ein Profil-System wie OpenBuilds an – was sich allerdings in den Kosten niederschlägt. Ähnliches gilt für die Verkleidung. Im günstigsten Fall reicht Klebeband aus.

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