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Mit Exodus Privacy Tracker in Android-Apps aufspüren

In vielen Apps stecken Tracker – mal sind sie harmlos, mal ein Risiko für die Privatsphäre. Exodus Privacy prüft Apps vor der Installation auf Schnüffler.

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(Bild: Albert Hulm)

Inhaltsverzeichnis

Alle Welt empört sich über Trojaner und Hacker, doch wer Apps nutzt, liefert ihren Anbietern sehr viel mehr und teilweise sehr sensible Informationen. Dass Entwickler neugierig sind, welche Funktionen in Apps besonders intensiv oder gar nicht genutzt werden, kann man ihnen nicht mal verdenken. Viele Tracker interessieren sich aber für Dinge, die sie nichts angehen. Zum Beispiel, was Sie sonst mit dem Smartphone tun oder welche Kontakte und Apps Sie darauf gespeichert haben. Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit dem Röntgenblick von "Exodus Privacy" Apps ausfindig machen, die Tracker benutzen, welche das sind und wie Exodus Privacy dabei vorgeht.

In zwei Dritteln aller Apps stecken Tracker, selbst in den allermeisten kostenpflichtigen. Nicht selten findet man in einer App mehr als 10 Tracker, der Autor fand auch schon mal 20, Exodus Privacy sogar mehr als 30. Tracker verfolgen das Verhalten der Nutzer und versuchen zum Teil, sie aus ihrer Anonymität zu reißen, etwa um ihnen Werbung zu schicken, die auf sie zugeschnitten ist. Was sie dazu benötigen, schicken die Schnüffelmodule an ihre Server. Dieses Verhalten von Trackern kann man beispielsweise mit der App Blokada (Download) unterbinden. Wie das funktioniert, beschreibt der Artikel "Unter Android Tracker und Anzeigen mit Blokada aussperren".

Viele Tracker bestehen aus fix und fertigen Programmcode-Modulen. Entwickler greifen nicht unbedingt aus Böswilligkeit zu diesen Modulen von Drittanbietern. Etliche Tracker sind durchaus harmlos, etwa die berühmten Zähler in Medien-Apps. Sie zählen Zugriffe auf Artikel und interessieren sich nicht für die Benutzer der App an sich.

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