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Mit NetBox und SaltStack Netze automatisiert verwalten

Bei automatisiertem Konfigurationsmanagement hinkt die Netzwelt der Systemverwaltung hinterher. Die Tools Napalm, NetBox und SaltStack sollen das ändern.

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iX Magazin
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Automatisierung oder modern Konfigurationsmanagement ist das Zauberwort zum Vervielfachen der Produktivität von Administratoren. In der klassischen IT kümmerte sich ein Administrator persönlich um jeden einzelnen Rechner. Der Server wurde von Hand installiert und ebenso konfiguriert. Findige Administratoren haben sich Skripte geschrieben, um Routinearbeiten zu vereinfachen, die auf vielen Rechnern identisch auszuführen sind.

Ein großer Entwicklungssprung gelang aber erst mit Standardsystemen zum Verwalten von Konfigurationen. Eines der ersten brauchbaren Softwarepakete war sicherlich CFEngine, heute decken hauptsächlich Puppet, Ansible und SaltStack den Markt ab. Mit diesen einheitlichen Plattformen zum Verwalten von Konfigurationen hielten auch die Werkzeuge aus der Softwareentwicklung Einzug in die Welt der Administratoren und ermöglichen selbst Continuous Integration (CI) mit automatisierten Tests oder eine Versionskontrolle mit Git.

Nebenbei stellt das Konfigurationsmanagement sicher, dass alle gleichartigen Server identisch eingerichtet sind. Eine Konfiguration, die für einen Server entwickelt wurde und in einer Testumgebung ihre Tauglichkeit bewiesen hat, ist in Bruchteilen von Sekunden auf alle Zielserver ausgerollt. Die Produktivität der Administratoren vervielfachte sich. Zentralisierte Clouds mit automatischem Konfigurationsmanagement wurden möglich. Die Produktivität der Administratoren wächst, die Qualität der Arbeit erhöht sich und all das ist mit den Messverfahren des Configuration Managements nachweisbar.

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