Mobil mit iPhone-Apps statt Auto

Mithilfe des iPhones lassen sich viele Mobilitätsangebote effizient nutzen. Doch können sie das eigene Auto überflüssig machen? Ein Erfahrungsbericht.

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Dank GPS und WLAN-Ortung weiß das iPhone stets, wo es ist. Diesen Umstand nutzen Mobilitäts-Apps: In Kombination mit Zugang zum Internet, Kamera als Scanner und Bluetooth ergeben sich weitreichende Möglichkeiten für Selbstfahrer wie Auffinden von Fahrzeugen, Vor-Ort-Buchung, Entsperren, metergenaue Entfernungsabrechnung und gesichertes Abstellen an erlaubten Plätzen. All das macht der Anwender selbst, was den Verwaltungsaufwand senkt.

Aber auch Verkehrsmittel mit Fahrer profitieren vom iPhone, indem man zum Beispiel ein Taxi oder Ride-Pooling-Fahrzeug per App ruft und sofort ein Feedback über die Wartezeit bekommt. Bei Bussen und Bahnen sucht das iPhone die schnellste Verbindung, zeigt Verspätungen an und hilft beim Ticketkauf. Wir haben uns mit den neuen Möglichkeiten auf den Weg gemacht und unsere Er-Fahrungen gesammelt – viele positive, aber auch andere. Nach unserer Recherche haben die meisten der hier erwähnten Anbieter übrigens ihren Service wegen Corona vorübergehend eingestellt, auf weniger Personen eingeschränkt oder um einen Teil der Fahrten reduziert.

kurz & knapp

  • Neue Verkehrsmittel und App-gestütztes Buchen erweitern die Mobilität.
  • Viele Angebote entstehen gerade erst in wenigen Innenstädten.
  • App-Download, Registrierung und Anbieter-Check für den Zielort sollten vorab erledigt sein.
  • Am günstigsten bewegt man sich mit dem Leihrad, am schnellsten je nach Verkehrslage mit dem Taxi-Service oder dem E-Scooter.
  • Mit mehreren Personen sind Carsharing und Taxi-Service meist günstiger als Ridesharing oder E-Scooter.

Die von Call a Bike betriebenen Räder haben Sättel mit Schnellverstellung, 7 Gänge und Scheibenbremsen.

Geplant ist ein Galeriebesuch in Hamburg, vom Hauptbahnhof möchten wir mit einem Leihfahrrad zum Bucerius Kunst Forum beim Rathaus.

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