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Neue Aufgaben für alte Router dank OpenWRT

Auch ohne Programmierkenntnisse können Sie ihrem ausgedienten Router ein zweites Leben geben. Das modulare Router-Betriebssystem OpenWrt macht es möglich.

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(Bild: Thorsten Hübner)

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Gerade ältere Router, die sonst auf dem Elektroschrott landen würden, macht man mit dem Router-Betriebssystem OpenWrt fit für neue Aufgaben. Denn das System bringt eine Softwareverwaltung mit, die tausende Erweiterungen zur einfachen Installation per Kommandozeile oder Webinterface bereithält. So bringt man selbst Router-Veteranen noch moderne Entwicklungen wie das besonders effizienten VPN-Protokoll WireGuard bei.

Dem Einsatz fertiger OpenWrt-Pakete steht allerdings oftmals der knappe Flash-Speicher im Weg – viele Router-Modelle haben lediglich 4 MByte. Je nach Größe der Erweiterung schlägt schon das Entpacken der Paketdateien fehl, weil der Speicher überfüllt ist.

Selbst zusammengestellte OpenWrt-Versionen lösen das Problem: Statt die fertigen Abbilder von der OpenWrt-Website zu verwenden, kompiliert man sie nach den eigenen Wünschen und Anforderungen. Die grafische Oberfläche der OpenWrt-Image-Konfiguration macht das besonders einfach. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Kompilierumgebung unter Windows und Linux vorbereiten, nicht benötigte Dinge entfernen und ein eigenes Image kompilieren. Ein günstiger Router mit 4 MByte Flash wird so zum Beispiel zum flotten VPN-Gateway für WireGuard.

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