Notebook-Kaufberatung: Alles was Sie vorm Kauf wissen müssen

Jährlich neue Gerätegenerationen, die hohe Nachfrage und Lieferschwierigkeiten erschweren die Auswahl des richtigen Notebooks. Wir geben eine Hilfestellung.

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, Andreas Martini

(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Florian Müssig
Inhaltsverzeichnis
Rund um Notebooks

Die Zeit von 2020 bis heute (Oktober 2022) als turbulent zu beschreiben, wäre eine Untertreibung – selbst wenn man sich auf Notebooks beschränkt. So adelte die Coronaviruspandemie ohne Vorwarnung Notebooks zum essenziellen Arbeitsgerät für Homeoffice und -schooling. Die plötzliche Nachfrage ließ die Preise steigen; Logistikprobleme und Materialknappheit verschlechterten die Verfügbarkeit.

Andere disruptive Elemente, die seit 2020 zuschlagen, waren hingegen schon länger in Planung – etwa AMDs Ryzen-Achtkerner, die Branchenprimus Intel überrumpelten: Intel konnte bis zum Frühling 2022 im Massenmarkt nur Vierkerner liefern und hatte obendrauf mit einem zickigen Fertigungsprozess zu kämpfen. Apple wiederum ließ Intel als Prozessorlieferant für MacBooks fallen und verwendet inzwischen selbst entworfene Chips.

Mittlerweile geht es wieder etwas ruhiger zu, sodass wir Bilanz ziehen können: Was hat sich am Markt verschoben, was ist geblieben? Welchen Trends folgen die Notebookhersteller, welche setzen sie? Worauf sollten Sie beim Kauf unbedingt achten, was ist eher "nice to have"? Diese Infos brauchen Sie, denn die beste Empfehlung für ein spezielles Modell hilft Ihnen nichts, wenn just dieses Notebook auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar ist. Dieses Szenario gehört seit Corona leider zur neuen Realität.