Notizprogramme: Backup- und Exportmöglichkeiten in der Praxis

Notizprogrammen vertraut man sein halbes Leben an. Wir haben uns angesehen, wie man eigene Backups anlegt und Inhalte in allgemein lesbare Formate exportiert.

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Von
  • Stefan Wischner
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Sie werden oft einfach als Notizprogramm bezeichnet, in ihnen sammelt sich aber meist viel mehr als Einkaufszettel oder Urlaubspacklisten: Evernote, OneNote, Notion, Joplin, Obsidian, Google Notizen, Apple Notizen und UpNote dienen oftmals als zentrale Sammelstelle für das private und berufliche Leben, speichern komplette Projekte, Niederschriften ganzer Semester oder alles für die nächste Steuererklärung. Der Verlust solcher Datenschätze tut weh.

Dummerweise gibt es kein einheitliches Speicherformat für diese Art von Informationen. Dafür unterscheiden sich die Organisationskonzepte und Inhaltsformate der genannten Programme viel zu sehr. Also speichern die meisten in einem eigenen Format, das zu nichts kompatibel ist und das oft auch noch in tief im System vergrabenen Datenbanken oder völlig intransparent in der Cloud des jeweiligen Anbieters.

Lokale Dateien sind immer Risiken wie Hardwarefehlern oder Malware-Attacken ausgesetzt. Beim Hersteller gespeicherte Daten genießen zwar meist einen deutlich besseren Schutz. Dafür kann es Probleme mit dem Konto und damit dem Zugang zu den eigenen Daten geben – man denke nur an die Kontensperren seitens Microsoft wegen vermeintlicher Verstöße gegen Nutzungsbedingungen. Und was, wenn ein Hersteller eines Tages beschließt, sein Programm nicht mehr weiterzuentwickeln, gar einzustellen und die Online-Datenspeicher zu schließen?