PDF-Hacks mit Microsoft PowerShell und iText

Mit iText und automatisierten Abläufen lassen sich PDFs in PowerShell teilweise schneller bearbeiten als mit grafischen Programmen. Wir zeigen, wie das geht.

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(Bild: Djordje Novakov/Shutterstock.com)

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PDF-Dateien sind eigentlich nicht für nachträgliche Änderungen bestimmt: Sie sollen das Layout wiedergeben, das sich der Ersteller wünscht. Dennoch kann es passieren, dass man im Nachhinein Bilder einfügen oder mehrere PDFs zu einem verbinden muss. Möchte man nur ein einzelnes PDF-Dokument manipulieren, bieten sich grafische PDF-Editoren an. Gilt es aber, eine ganze Reihe solcher Dateien zu bearbeiten, gibt es bessere Lösungen, die diese Aufgabe zeitsparend per Automatisierung in der Kommandozeile erledigen.

Programmbibliotheken wie das freie iText bringen umfangreiche Werkzeuge mit, mit denen sich PDF-Dateien erzeugen und manipulieren lassen. Die Bibliothek iText 5 gibt es in Java aber auch als C#-Portierung iTextSharp. Dadurch lässt sie sich einfach in PowerShell-Skripte integrieren, da die PowerShell wie C# auf .NET beruht und mit solchen Bibliotheken umgehen kann. Die Programmbibliothek ist dual lizenziert, einmal proprietär und einmal unter der Affero General Public License (AGPL). Sie ermöglicht es, Programme aber auch Skripte für die Administration schnell mit dynamischen PDF-Lösungen zu erweitern. Als frei nutzbare Software enthalten viele Anwendungen und Web-Dienste bereits iText, um PDF-Dateien zu erstellen. Damit erzeugen sie etwa Rechnungen in Webshops und erstellen digitale Tickets. Für den privaten Gebrauch spannend: iText kann darüber hinaus digitale Signaturen zu einem Dokument hinzufügen, PDF-Dokumente teilen oder verketten und vieles mehr.

In diesem Artikel geben wir einen Überblick, was man mit PDFs in der PowerShell anstellen kann. Dazu kompilieren wir ein erstes "Hallo Welt"-Beispiel und erklären die Grundlagen der PDF-Erstellung mit iTextSharp. Da die aktuelle Entwicklung des Tools in iText 7 stattfindet, werfen wir zum Schluss noch einen Blick auf den Nachfolger und erklären kurz, inwieweit sich die Arbeit zwischen den beiden Versionen unterscheidet.

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