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Pic’tur: digitaler Bilderrahmen und Anzeigetafel mit Raspi

Wir zeigen, wie Sie Schritt für Schritt ein Anzeigesystem mit dem Raspi aufsetzen und verraten Ihnen dabei viele Tricks zu Raspbian-Linux und dessen Desktop.

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Ein digitaler Bilderrahmen braucht nur wenige Zutaten: Ein ausrangierter Flachbildfernseher und ein Raspberry Pi genügen bereits, um Kunstwerke großer Meister ins eigene Wohnzimmer zu bringen – oder einfach nur Urlaubsbilder, das Wetter und die letzten IT-News. Die Auswahl an Signage-Lösungen ist groß, doch überall lauern Fußangeln. Bei piSignage etwa muss man sich registrieren und erhält dann maximal zwei Player-Lizenzen kostenlos, und die erste Amtshandlung von Screenly ist, die Softwarequellen gegen ein Repository des Herstellers auszutauschen, sodass man künftig an dessen Tropf hängt. Noch dazu muss man die Medien bei Screenly für jedes Display individuell aufbereiten, weil es nicht einmal Bilder automatisch skalieren kann.

Dabei bringt Raspbian von der Raspberry Pi Foundation alles Notwendige mit, um einen Raspberry Pi als Bilderrahmen oder Anzeigetafel einzusetzen. Es fehlen lediglich ein paar Skripte für die automatische Darstellung der Inhalte und ein Web-Frontend für die Verwaltung, und schon wird der Raspi zu Pic’tur, der nahezu beliebige Medien abspielt.

Das Ziel war ein System, das ausschließlich Bordmittel und Programme aus den Standard-Repositories von Raspbian verwendet und sich somit jederzeit ohne Schwierigkeiten aktualisieren lässt. Außerdem sollte es mit allen vom Raspberry Pi unterstützten Displays zurecht kommen, einschließlich Mini-Displays, die per SPI über den GPIO-Anschluss des Raspis angesteuert werden. Weiterhin sollte es nicht nur einen lokalen Upload-Bereich für Medien geben, man sollte jederzeit einen USB-Stick mit Bildern oder Videos anschließen können, die Pic’tur dann anzeigt.

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