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Planung, Belichtung, Gezeiten: Die 5 wichtigsten Apps für Landschaftsfotografen 6 Kommentare

Nicolas Alexander Otto

Landschaftsfotos wie dieses setzen ein umfassendes Wissen der Örtlichkeiten voraus, mit unterschiedlichen Apps halten Sie diese Kenntnisse jederzeit auf ihrem Handy bereit.

PhotoPills bis OsmAnd: Das Smartphone ist ein nützlicher Verbündeter für Landschaftsfotografen. Mit den richtigen Apps planen Sie ihre Shootings effizienter.

Smartphones erleichtern uns auf vielfältige Weise das Leben und prägen unseren Alltag. Mit nur wenigen Klicks können wir verschiedenstes Wissen zu jeder Zeit beliebig abrufen. Und so hat das Smartphone auch die Landschaftsfotografie auf unterschiedliche Arten und Weisen geprägt. Und damit spiele ich nicht auf die Bildqualität an, denn aufgrund einer Vielzahl von rein physikalischen Hürden wird es wohl noch lange dauern, bis die Mobiltelefone tatsächlich in der professionellen Fotografie mitmischen. Vielmehr geht es um Facetten jenseits des eigentlichen Bildes. Das Smartphone wird spätestens bei der Bildplanung zu einem wichtigen Verbündeten.

So sehe ich mich beispielsweise doch recht oft in der Situation, in denen ich einen möglichen Bildausschnitt erst einmal mit den Brennweiten (digitaler Zoom inbegriffen) meines Smartphones durchgehe, bevor ich anfange die Objektive an meiner Kamera selbst zu wechseln. Auch, wenn ich letzten Endes kein Bild mit dem Smartphone aufnehme, weil mir die Bildqualität einfach nicht ausreicht, schätze ich diesen Komfort. Genau darum soll es in diesem Artikel gehen: Wie Sie Ihr Smartphone beziehungsweise Apps nutzen können, um ihre Digitalkamera und ihr eigenes Können effektiver einzusetzen.

Bevor ich Ihnen allerdings meine Sicht der Dinge schildere und darauf eingehe, wie ich während meiner Arbeit verschiedene Apps zum Einsatz bringe, möchte ich Ihnen mitgeben, dass ich ein App-Skeptiker bin. Konkret gesagt: Ich sehe keinen Sinn darin, für alles eine App zu besitzen, schließlich kann ich viele Dinge auch direkt im Browser erledigen und spare so Zeit aber auch Speicher. Dazu kommt, dass viele Apps mehr Traffic verbrauchen als ein Webbrowser, sei es durch mehr Datenübertragung als auch das Laden unnötiger Animationen.


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