Foto-Praxis: Digitale Doppelbelichtung in Porträts

Bilder in Photoshop mit Füllmethoden zu kombinieren ist schnell gelernt. Die Vorüberlegungen spielen eine größere Rolle als das eigentliche Zusammenfügen.

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, Alle Bilder: Judith Hohmann

(Bild: Alle Bilder: Judith Hohmann)

Von
  • Judith Hohmann
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Experimentieren mit Doppelbelichtungen ist beinahe so alt wie die Fotografie selbst. Ursprünglich stammt die Idee aus Zeiten der Analogfotografie und beschreibt das mehrmalige Belichten derselben Filmfläche. Der Gedanke dahinter: verschiedene Motive zu einem einzigen zu vereinen und miteinander zu mischen, um so ein neues, surreales Ganzes zu gestalten. Die digitale Doppelbelichtung im Bildbearbeitungsprogramm bietet wesentlich mehr Freiheiten und Fehlertoleranz als ihr analoger Vorfahre. Das erleichtert den Einstieg in das Thema.

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Photoshop bietet 27 unterschiedliche Ebenen-Mischmodi, aus denen Sie wählen können. Allerdings eignen sich nicht alle gleichermaßen für Doppelbelichtungen. Liefert der gewählte Modus noch nicht das geplante Ergebnis, haben Sie die Möglichkeit zu experimentieren und aus der Vielzahl anderer Einstellmöglichkeiten zu wählen.

Trotz der vielen Stellschrauben gibt es Überlegungen, die Sie vorher anstellen müssen, damit das endgültige Bild optisch funktioniert. Was gilt es bei der Wahl des Porträts und der Zusatzmotive zu beachten? Beginnen wir mit dem Porträt.