Prepaid automatisch aufladen

Ich habe für die Smartphones meiner Kinder Prepaid-­Karten geholt. Automatisches Aufladen möchte ich nicht zulassen. Welche Alternativen habe ich?

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Von
  • Urs Mansmann

Ich habe für die Smartphones meiner zwei schon älteren Kinder Prepaid-Karten geholt. Die Verwaltung des Guthabens ist allerdings ziemlich aufwendig. Automatisches Aufladen möchte ich nicht zulassen, weil dann die Überwachung schwieriger wird. Welche Alternativen habe ich?

Wenn Sie Kunde bei Vodafone oder O2 sind, können Sie das Konto mit einer Überweisung, also komfortabel per Dauerauftrag oder mit einer Vorlage im Online-Banking mit einem beliebigen Betrag befüllen, auch mit krummen Beträgen wie 9,99 Euro. Aufladekarten hingegen bekommen Sie in aller Regel nur mit Festbeträgen von typischerweise 15, 30 oder 50 Euro.

Bei Vodafone überweisen Sie das Geld einfach auf das Konto DE68 3007 0010 0250 8000 00 und geben im Überweisungszweck nur die Rufnummer mit führender Null an, also beispielsweise 01721234567.

Bei O2 müssen Sie zusätzlich eine Prüfziffer angegeben. Wenn Sie eine SMS an die Kurzwahl 56656 schicken, erhalten Sie alle dafür nötigen Daten. Nachteil solcher Bankaufladungen ist aber, dass es meist einige Tage dauert, bis das Geld dem Konto gutgeschrieben wird.

In der App lässt sich komfortabel Guthaben aufbuchen, allerdings sind die Bezahlsysteme für Minderjährige nicht geeignet.

Bei der Telekom gibt es keine Möglichkeit, Guthaben zu überweisen. Sie müssen Guthaben beispielsweise online, am Geldautomaten oder im Ladengeschäft erwerben und entweder die Rufnummer beim Kauf angeben oder den erhaltenen Code über die Telefontastatur eingeben. Das Geld wird dem Konto sofort gutgeschrieben.

Die Betreiber buchen bei fast allen Tarifen die Zahlungen für die Optionen wie Internetzugang oder Telefon-Flatrate alle vier Wochen ab. Im Laufe eines Jahres wandert deshalb das Enddatum für die Tarifoption im Folgemonat – außer im März – immer zwei bis drei Tage nach vorne. Da Daueraufträge nur monatlich eingerichtet werden können, müssen Sie einmal im Jahr eine zusätzliche Zahlung leisten, um diese Lücke zu schließen. Auch das kann man per Dauerauftrag veranlassen. Allerdings dürfen Sie dann nicht vergessen, dass Sie zwei Daueraufträge pro Mobilfunkkonto löschen müssen, wenn Sie die Prepaid-Karte nicht mehr nutzen möchten.

(uma)