Programmieren mit Processing: Upgrade für unser selbstgeschriebenes Malprogramm

Mit rund 50 Zeilen Code entstand Version 1 unseres Malprogramms Mal-o-Mat. Zeit für ein Upgrade mit neuen Pinseln, GUI, UNDO-Funktion und Programm-Export.

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(Bild: Pit Noack)

Von
  • Pit Noack
Inhaltsverzeichnis

Processing wird in der freien Wildbahn hauptsächlich für das schnelle Testen von Programmierideen und in der generativen Gestaltung genutzt. Dieser Artikel zeigt, dass sich die Sprache auch zur Entwicklung eigenständiger Anwendungen gut eignet. Processing punktet dabei vor allem mit einer leichtgewichtigen IDE und der Tatsache, dass die Programmierung grafischer Inhalte im Vergleich zu Java bei gleicher Performance sehr viel einfacher umzusetzen ist.

Im ersten Teil dieser Mini-Serie entstand mit wenigen dutzend Zeilen Processing-Code ein einfaches Malprogramm. Version zwei baut darauf auf und setzt die Lektüre des ersten Teils sowie Grundkenntnisse in Processing und Java voraus. Dieser Artikel beschreibt beispielhaft einige ausgewählte Komponenten des rund 500 Zeilen umfassenden Codes. Aus didaktischen Gründen haben wir für unser Projekt teilweise mit deutschen, selbsterklärenden Begriffen für Klassen & Co. gearbeitet – normalerweise sollte man komplett auf Englisch programmieren.

Der komplette Code steht in einer unkommemtierten und einer ausführlich kommentierten Version (Download) online zur Verfügung. Zum Vergleich wartet dort auch noch mal der Code des ersten Mal-o-Mats auf Sie. Die Kommentare erklären auch Funktionen und Zusammenhänge, die über den Umfang dieses Artikels hinausgehen. Es empfiehlt sich, den Code parallel zur Lektüre des Artikels zu öffnen. Der kommentierte Code enthält außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Programmieren eigener Pinsel.

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