Programmieren mit Rust: Parallele Programmierung, Speicherverwaltung und Crates

Mit Rust kann man besonders effizient parallel programmieren. Datenstrukturen sind Teil der Standardbibliothek und Code wird zur Kompilierzeit geprüft.

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Von
  • Dr. Jens Breitbart
  • Dr. Stefan Lankes
Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel gibt eine Einführung in die Programmierung mit Rust und thematisiert generische Datentypen, die Fehlerbehandlung, vordefinierte Datenstrukturen, parallele Programmierung, die Speicherverwaltung und den Einsatz von Crates.

Programmieren mit Rust:

In Rust lassen sich Datenstrukturen und Funktionen so formulieren, dass sich der genaue Typ abstrahieren lässt und als Vorlage für verschiedene Typen dient. Der konkrete Typ muss allerdings zur Kompilierzeit bekannt sein, da der Compiler für jeden Typ gemäß Code generieren muss. Dieses Konzept ist unter der Bezeichnung generische Typen etabliert.

iX-TRACT
  • Rust stellt komplexe Datenstrukturen über das Modul std::collections zur Verfügung.
  • Mit der Bibliothek Rayon lässt sich paralleler Code entwickeln.
  • Für das Organisieren von Code in großen Programmteilen verwendet man Crates (Kisten) – Quelltextdateien, die sich zusammen mit eigenem Code kompilieren und in andere Komponenten importieren lassen. Das Erstellen und Verwenden solcher Kisten ist eng mit dem Paketmanager Cargo verwoben.

Als Beispiel dient ein mathematischer Vektor, der die Position eines Objekts und eine Richtung im dreidimensionalen Raum beschreibt. Es ist noch nicht bekannt, ob eine einfach genaue (f32) oder eine doppelt genaue Fließkommazahl (f64) die Werte beschreiben wird. Entsprechend benutzt der Code den generischen Typ T.

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