Progressive Web Apps: Write once, run anywhere

Moderne Webtechnik ermöglicht, was Java nie so recht gelang. Wir zeigen, wie Apple-Developer und andere Programmierer auch für andere Plattformen entwickeln.

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Neben Java sind über die Jahre viele Anwendungsmodelle angetreten, um einmal geschriebenen Code auf verschiedenste Geräteklassen, Formfaktoren und Betriebssysteme zu bringen: Apples jüngster eigener Ansatz für Cross-Plattform-Entwicklung nennt sich Mac Catalyst, der Apps auf das iPad und den Mac bringt. Daneben gibt es noch Xamarin von Microsoft, mit dem in der .NET-Sprache C# geschriebene Anwendungen auf iOS, macOS, Android und Windows kommen. Doch eine Ausführungsumgebung decken beide Ansätze nicht ab: den Browser – und damit die weitverbreitetste Anwendungsplattform überhaupt.

Hier setzt das Modell der Progressive Web Apps (PWA) an. Statt im App Store oder in Installationspaketen beginnt das Leben einer PWA zunächst im Webbrowser – ganz ohne Installation. Webbrowser wiederum stehen auf allen relevanten Mobil- und Desktopplattformen zur Verfügung.

Damit das Web für Anwendungen überhaupt infrage kommen kann, muss es auch entsprechend leistungsfähig sein. In den letzten Jahren wurden viele Web-Programmierschnittstellen mit nativer Power verfügbar gemacht: Offline-Unterstützung, 3D-Visualisierungen oder Zugriff auf Kamera und Mikrofon stellen im Browser kein Problem mehr dar. Ihren nativen Gegenstücken stehen Webanwendungen in vielen Punkten in nichts mehr nach. Wer einen schnelleren Zugriff auf die App benötigt, kann diese als Verknüpfung auf den Homebildschirm oder die Programmliste legen.

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