Quantencomputing: Entwickeln mit Microsofts Azure Quantum

Wer Erfahrungen mit Quantenprogrammierung sammeln will, kann Microsofts Quantum Development Kit nutzen: Es bietet Quantensimulatoren und Zugang zu Hardware.

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Von
  • Kay Glahn
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Bereits im Dezember 2017 veröffentlichte Microsoft Q# als Bestandteil seines Quantum Development Kit (QDK). Seit Februar 2021 ist mit Azure Quantum die erste Public Preview eines Public-Cloud-Ökosystems für Quantencomputing verfügbar. Es soll Entwicklern ermöglichen, Quantencomputersoftware nur einmal zu schreiben und dann mit minimalen Anpassungen auf unterschiedlichen Systemen auszuführen.

Derzeit bietet Azure Quantum Zugriff auf Ionenfallenrechner von IonQ und Honeywell. IonQ stellt einen Quantencomputer mit 11 Qubits auf echter Hardware und einen Simulator mit 20 Qubits zur Verfügung, von Honeywell stehen die physischen Modelle HØ mit 6 und H1 mit 10 Qubits bereit.

Schwerpunkt Quantencomputing

Q# ist Microsofts quelloffene Programmiersprache zum Entwickeln und Ausführen von Quantenalgorithmen. Sie gehört zum QDK, das neben den Q#-Bibliotheken einen Simulator, Erweiterungen für andere Programmiersprachen sowie die API-Dokumentation enthält. Hinzu kommen Bibliotheken für quantenbasierte Berechnungen aus Chemie, Machine Learning und Numerik.

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