Raspberry Pi 4 von USB-SSD booten

MicroSD-Karten mit viel Speicher sind teuer und leben oft nicht lange. Eine externe SSD oder USB-Festplatte mit Pi OS kann eine SD-Karte vollständig ersetzen.

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MicroSD-Karten sind vergänglich. Das schmerzt besonders, wenn eine große Karte eines Raspi-NAS aufgrund der hohen Belastung ihren Geist aufgibt. Fragt man die Hersteller, so empfehlen sie ihre besonders robusten High-Endurance-Karten für den Raspi (Test) – selbstverständlich für einen ordentlichen Aufpreis und mit dem Nachteil ziemlich niedriger Datentransferraten von mitunter nicht einmal 20 MByte/s.

Zwar fehlt dem Raspi 4 ein SATA-Anschluss, eine externe SSD oder Festplatte am USB-3.0-Anschluss verwandelt ihn dennoch in eine ziemlich performante Datenhalde. Es sind so Datenraten von über 300 MByte/s möglich – kein Vergleich zum internen Kartenleser, der bestenfalls 50 MByte/s schafft. Indem Sie den Raspi 4 mit einer neuen Firmware versehen, können Sie im Betrieb ganz auf die anfällige MicroSD-Karte verzichten und Pi OS direkt vom externen Laufwerk aus starten.

Für das Firmware-Update benötigen Sie ein letztes Mal eine SD-Karte, auf der Sie das aktuelle Raspberry Pi OS (Download) installieren. Bei Redaktionsschluss war das die Version vom 27. Mai 2020. Booten Sie es und loggen Sie sich auf der Textkonsole ein.

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