Raspberry Pi: Mit Java auf die GPIO-Schnittstelle zugreifen

Hardware-Interaktionen und Java – das muss kein Widerspruch sein: Mit dem Java Native Interface (JNI) gibt es für Entwickler eine leistungsfähige Methode.

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Klein, preiswert und vielfältig einsetzbar: der Raspberry Pi mit seinen 40 GPIO-Pins.

(Bild: c't/Christof Windeck)

Von
  • Tam Hanna
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Der Raspberry Pi ist eine der beliebtesten Experimentier-Plattformen für Maker, Entwickler und Programmierer. Der kleine Computer ist variantenreich, preiswert und leistungsfähig. Überdies sorgt eine riesige und äußerst aktive Community für einen stetigen Strom an Know-how, Anwendungsszenarien, Software und Programmcode.

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Ein besonderes Highlight des "Raspi" ist die GPIO – eine Stiftleiste auf der Platine, über die Signale gesendet und empfangen werden können. Über GPIO lassen sich Daten von Sensoren abfragen, Servos und Schrittmotoren ansteuern oder Schaltvorgänge auslösen. Modellautos lernen autonomes Fahren und Roboter werden zum Leben erweckt. Kurzum: GPIO ist eine universelle Schnittstelle für MSR (Messen, Steuern, Regeln).

Die Palette an Programmiersprachen, mit denen man via GPIO kommunizieren kann, ist groß. Favorit ist auch in Raspberry-Kreisen die Sprache Python. Doch im professionellen Umfeld ist weiterhin Java stark vertreten, eine Sprache, die in Sachen MSR nicht unbedingt die erste Wahl ist. Doch es geht: Mit JNI (Java Native Interface) steht eine leistungsfähige Methode für die Kommunikation und Interaktion über GPIO zur Verfügung. Zwar ist die Einrichtung einer JNI-Toolchain nicht ganz einfach, doch machbar. Starthilfe leistet der nachfolgende Artikel: Am Beispiel eines Raspberry Pi erleichtert er die ersten Schritte in die Welt von JNI.

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