Raspberry Pi Pico mit C programmieren

Für die Programmierung des kleinen Raspberry Pi Pico, gibt es zwei Optionen: Python oder C++. Die C-Variante ist schwieriger, bietet aber eine Menge Vorteile.

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Von
  • Tam Hanna
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Mit dem Raspberry Pi Pico hat die gleichnamige Foundation erstmals einen Mikrocontroller herausgebracht. Er ist das kleinste Device der Raspberry-Familie und verfügt über kein klassisches Betriebssystem wie etwa Raspberry Pi OS. Das braucht der Pico auch nicht, da er dafür gedacht ist, nur ganz spezifische Aufgaben zu absolvieren – und das möglichst flott. Dafür verfügt der Microcontroller über eine Art Bootloader, der via USB Code entgegennimmt und diesen zur Ausführung bringt.

Für seine Hauptaufgaben im MSR-Bereich ist der Raspberry Pi Pico hervorragend ausgestattet: Den Kern bildet ein RP2040 Mikrocontroller-Chip, dazu kommt ein Prozessor Dual-Core-Arm Cortex M0+ sowie 264 KByte SRAM und 2 MByte integrierter Flash-Speicher. Für MSR-Aufgaben optimal geeignet sind die 26 GPIO-Pins (3.3V), die sich mit unterschiedlichen Funktionen belegen lassen. Sowohl I2C als auch SPI werden durch je zwei dedizierte Hardware-Einheiten abgebildet. Zudem gibt es auch zwei UARTs und drei ADC-Eingänge, die mit einer Auflösung von nominal 12 Bit arbeiten.

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Programmierbar ist der Winzling mit MicroPython und/oder C++. Der Großteil der im Markt befindlichen Pico-Mikrocontroller dürfte seine Zeit mit der Abarbeitung von Python-Programmen verbringen. Die Raspberry Pi Foundation bietet jedoch auch ein C-SDK an, mit dem sich professionelle Programme erstellen lassen.