Ratgeber: Festbrennweiten für APS-C-Kameras im Überblick

Anspruchsvolle Fotografen arbeiten gerne mit Festbrennweiten. Für die weitverbreiteten APS-C-Kameras ist die Auswahl entsprechend groß. Wir geben Orientierung.

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Foto: lightpoet, stock.adobe.com

(Bild: Foto: lightpoet, stock.adobe.com)

Von
  • Thomas Hoffmann
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Das erste Objektiv der meisten Fotografen ist ein Zoom. Dieser deckt viele unterschiedliche Motive ab und macht das Handling bequem. Diese Bequemlichkeit ist mit zahlreichen Kompromissen erkauft: Häufig sind die Zoom-Objektive nicht besonders lichtstark und bei keiner Brennweite richtig "knackscharf". Anders sieht das bei Festbrennweiten aus. Hier können die Ingenieure das Objektiv auf eine Brennweite optimieren, dazu gibt es in der Regel auch ein bis zwei Blenden mehr Licht, was für den Fotografen kreativen Spielraum bedeutet. Nicht zuletzt erziehen Festbrennweiten zu bewussteren Fotos und sorgen damit für besser komponierte Bilder. Wenn man einen anderen Bildausschnitt möchte, muss man sich bewegen, eine andere Position einnehmen. Die Arbeit mit nur einer Brennweite schult das Auge und eröffnet neue Perspektiven.

Bei den Vollformatkameras ist das Angebot an Festbrennweiten schier unüberschaubar. Für jede denkbare Anwendung gibt es eine spezialisierte Optik. Das reicht vom extremen Weitwinkel mit nur wenigen Millimetern Brennweite bis zum extremen Tele mit 800 und mehr Millimetern, dazu kommen Makro-Objektive, die einen bis zu 5:1-fachen Abbildungsmaßstab bieten. Am kleineren APS-C-Sensor sieht das Sortiment deutlich übersichtlicher aus. Wir haben uns die Objektive für Kameras von Canon, Fujifilm, Nikon, Pentax und Sony angeschaut. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Objektive von Fremdherstellern wie Laowa, Tamron, Tokina, Samyang, Sigma und Zeiss.

Das Portfolio ist bei den Herstellern deutlich unterschiedlich. Während die Anzahl an Objektiven bei Canon und Nikon mit zusammen zehn Linsen übersichtlich ist (Canon sechs, Nikon vier), bieten Fujifilm und Pentax eine deutlich größere Auswahl. Beide Hersteller setzten oder setzen bei ihren Kameras auf den APS-C-Sensor und haben entsprechend auch eine große Anzahl Objektive hierfür entwickelt. Sony biete eine Reihe Festbrennweiten für ihren E-Mount und hat auch noch drei Optiken für den veralteten A-Mount im Angebot. Die Preisgestaltung der Objektive für APS-C ist im Durchschnitt etwas günstiger als bei vergleichbaren Vollformatobjektiven, besonders hochwertige und lichtstarke Optiken haben aber auch am kleineren Sensor ihren Preis. Eine Übersicht finden Sie auf den folgenden Seiten. Alle Brennweitenangaben beziehen sich auf die äquivalente Kleinbildbrennweite.

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