Rechner-Rennen: Was x86-Rechner gegen den Mac Studio setzen können

Die M1-Familie von Apple ermöglicht Rechner, die leistungsfähig, sparsam, kompakt und leise sind. Wir schauen, wie es um die x86-Alternativen steht.

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, Andreas Martini

(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Benjamin Kraft
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Wie muss ein x86-Rechner ausgestattet sein, damit er ein würdiger Gegner für den Vergleich mit Apple Mac Studio ist? Apple hat zwar den Heimvorteil, dass alles von der Hardware über Betriebssystem, Compiler und APIs aus einer Hand kommt. Doch mit der riesigen Auswahl an Komponenten für x86-Rechner sollte es doch wohl möglich sein, dem Mac Studio Paroli zu bieten.

Wir sind schließlich bei zwei unserer Bauvorschläge gelandet, die unterschiedliche Aspekte beleuchten sollten. Den Ryzen-Allrounder Jahrgang 2022 statteten wir mit AMDs Ryzen 9 5950X aus, der 16 Kerne und 32 Threads auf Software loslassen kann. Die Erwartung: stark in Multithreading-Software, dafür lahmer, wenn nur ein Thread zum Einsatz kommt.

Prozessoren im Test

Für Intel sollte der modifizierte Multimonitor-Allrounder mit Core i7-12700 als Vernunftprozessor antreten, der zwar auch 20 Threads aufbietet, aber vor allem in Singlethreading-Software die Nase vorn haben müsste. Beide Rechner bekamen 32 GByte DDR4-3200 und eine schnelle Samsung SSD 980, als Grafikkarte favorisierten wir erneut Nvidias GeForce RTX 3060 Ti in der Founders Edition. Die ist immerhin ab und an direkt in Nvidias Webshop zu bekommen, und das sogar zum Listenpreis von rund 440 Euro.