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Saugroboter von Xiaomi und Roborock ohne Cloud und Hersteller-App betreiben

Die Apps von Xiaomis und Roborocks Saugrobotern funken permanent in die Cloud. Ohne viel Aufwand beenden Sie den Cloud-Zwang und erhalten neue Funktionen.

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(Bild: ra2studio/Shutterstock.com)

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An den Staubsaugrobotern aus dem Hause Xiaomi und Roborock ist mechanisch nicht viel auszusetzen. Bereits für 350 Euro bekommt man den Roborock S5 bei Händlern aus der EU mit allerhand Ersatzteilen und Wassertank zum Wischen.

Die Schwachstelle ist die App, die einige grundlegende Funktionen nicht beherrscht. So ist es zwar möglich, eine Zone zum Reinigen auszuwählen, solche Zonen können aber nicht gespeichert und später wieder aufgerufen werden. Dabei ist es manchmal wünschenswert, etwa nur das Badezimmer auf Knopfdruck zu reinigen.

Auch datenschutzbewusste Nutzer haben ein Problem mit der Idee des Herstellers, alle Details zum Wohnungsgrundriss und zum Reinigungsverhalten ständig mit Cloud-Servern zu teilen. Wer gar die Idee hatte, den Staubsauger in eine Hausautomation zu integrieren und per MQTT zum Saugen anzuregen, wird an der cloudbasierten App scheitern. Auch eine Option, um den Sauger von einem Desktop-PC aus zu steuern, sucht man vergeblich. So ist man gezwungen, Einstellungen in der Karte wie Sperrzonen auf dem kleinen Handydisplay einzuziehen. Gründe für den Umstieg auf eine Alternative gibt es also genug.

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