Schneller Flitzer aus dem 3D-Drucker: Bauanleitung für einen Quadcopter

Dieser winzige FPV-Racer ist schnell, ungefährlich und macht Spaß – und zerbricht der Rahmen mal nach einem Crash, druckt man sich einfach einen neuen.

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Inhaltsverzeichnis

Vieles hat sich verändert, seit ich als Kind meine ersten ferngesteuerten Modelle gebaut habe. Angefangen habe ich mit einem kleinen Holzboot-Bausatz, angetrieben von einem Cox-049-Motor, gesteuert von einem einzelnen Servo und ferngelenkt über einen miesen amplitudenmodulierten Sender. Die Reichweite war sehr begrenzt, und das Boot war langsam – aber man, war ich begeistert.

Zeitsprung in die Gegenwart – die Veränderungen sind atemberaubend. Mit MEMS-Sensoren, Autopiloten für Trägheitserkennung und Stabilitätsregelung, hocheffizienten Motoren, mehrkanaligen Funk-Sendern und -Empfängern (kaum größer als ein Cent-Stück) können wir heute ferngesteuerte Fahrzeuge konstruieren, von denen wir früher nur geträumt haben.

Kurzinfo

Darum geht’s

  • Copterrahmen in 3D drucken
  • Elektronik aufbauen
  • Flugsoftware einrichten

Checkliste

  • Zeitaufwand: eine Stunde (ohne Druckzeit)
  • Kosten: 60 bis 80 Euro (ohne Fernsteuerung und FPV-Brille)
  • Elektronik: einfache Lötarbeiten
  • 3D-Druck: Rahmenteile aus PLA oder ABS drucken

Material

Die komplette Material- und Werkzeugliste sowie Links zu Bezugsquellen finden Sie über diesen Link.

Der winzige Quadcopter, dessen Bauanleitung ich hier zeige, ist weder besonders teuer noch kompliziert, und einige werden darüber lästern, dass gar keine Brushless-Motoren zum Einsatz kommen. Dennoch habe ich damit so viel Flugspaß gehabt wie noch nie. Sobald man diesen Copter einschaltet und die Brille aufsetzt, begibt man sich in das Cockpit einer akrobatischen Flugmaschine. Das Erlebnis fühlt sich an wie Science-Fiction, doch die Welt, durch die man fliegt, ist vollkommen echt und fühlt sich an wie in 10-facher Vergrößerung. Also: Besorgt Euch alle benötigten Teile (Bild 1), eine FlySky-kompatible Fernsteuerung mit 6 oder mehr Kanälen, eine 5,8-GHz-FPV-Brille, und los geht’s!

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