Sechs Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

Spotify, Deezer & Co. bieten Millionen Songs, unterscheiden sich aber in Angebot und Funktionen mitunter deutlich. Wir haben sechs Streaming-Dienste getestet.

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(Bild: Oliver Martin-Lopez)

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Smartphone raus, "Play" drücken und genießen: Musik-Streaming-Apps versorgen Musik-Begeisterte unterwegs und daheim mit den neuesten Hits, Klassikern oder gar Podcasts und Hörspielen. Doch was unterscheidet die Programme voneinander? Wir haben mit Amazon Music Unlimited, Deezer, Google Play Music, Tidal, Spotify und Apple Music sechs Dienste daraufhin untersucht. Dabei haben wir uns sowohl die Apps für iOS- und Android als auch Web- und Desktop-Ausgaben angesehen. Außer Konkurrenz stellen wir zudem Soundcloud und den Klassik-Musikdienst Idagio vor.

Hinsichtlich des Mainstream-Musik-Angebots unterscheiden sich die sechs Testkandidaten recht wenig. Die Preise liegen, Rabatte und Premium-Angebote einbezogen, zwischen rund 5 Euro und 20 Euro pro Monat. Nur Tidal tanzt hier mit seinem Familienaccount mit HD-Klang für 30 Euro aus der Reihe. Alle Anbieter verfügen über bekannte und angesagte Songs von Interpreten wie Taylor Swift, Capital Bra und The Weeknd. Die Unterschiede beginnen abseits des Musikangebots, etwa bei der angebotenen Soundqualität: So bieten Amazon mit Music Unlimited HD, Tidal mit HiFi und Master sowie Deezer mit seinem HiFi-Feature Abos mit höherer Bitrate an. Auch auf einen Equalizer muss man bei einigen Apps verzichten: Deezer bietet für seine iOS-App einen manuell einstellbaren 5-Band-EQ an, der in der Android-Ausgabe fehlt. Hier sind Nutzer auf eine Drittanbieter-EQ-App aus Googles Play Store angewiesen, wenn sie den Sound individualisieren wollen.

Crossfades, die Musikstücke unterbrechungsfrei ineinander überblenden, fehlen etwa bei Amazon Music Unlimited und Google Play Music. Tidal bietet diese Funktion zwar, aber nicht für alle Plattformen. Bei allen Diensten gelingt die rudimentäre Bedienung auf dem Sperrbildschirm von Android- und iOS-Geräten – wenn man ihnen denn die Erlaubnis dazu erteilt. So kann man etwa Stücke überspringen und die Wiedergabe pausieren, ohne das Smartphone entsperren zu müssen.

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