Seniorengerecht anpassen: Android und iOS zugänglicher machen

Ob größere Schrift, akustische Unterstützung oder SOS-Funktion: Android und iOS bieten Funktionen, die Senioren die Nutzung eines Smartphones erleichtern.

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(Bild: Koto Amatsukami / Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Spier
  • Patrick Bellmer
Inhaltsverzeichnis

Mit zunehmendem Alter steigen die Ansprüche. Texte und Piktogramme müssen größer als noch in der Jugend sein. Bestimmte Frequenzen und Geräusche nimmt das Gehör nicht mehr so gut wahr. Und wie von Geisterhand verschwinden ständig Programme – entweder in Ordner, in die sie eigentlich nicht gehören oder aber gleich komplett vom Gerät. Ein spezielles Smartphone, das all dem entgegenwirkt, muss aber nicht gleich sein: Mit in Android und iOS integrierten Funktionen lassen sich viele Modelle an die Bedürfnisse von Senioren – oder Menschen mit vergleichbaren Einschränkungen hinsichtlich der optischen und akustischen Wahrnehmung – anpassen.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob und wie sich bestimmte Bildschirminhalte größer darstellen oder akustische Hinweise besser wiedergeben lassen. Auch die Umwandlung von Text in Sprache und umgekehrt spielt eine große Rolle. Denn wem das Lesen altersbedingt anstrengt, freut sich über eine Vorlesefunktion – wer nicht mehr so gut hört, freut sich über Untertitel. Und fällt das Suchen des gewünschten Programms oder Kontakts auf dem Gerät schwer, stehen Sprachassistenten zur Verfügung.

Die im Folgenden genannten Bordmittel und Möglichkeiten beziehen sich auf Android 12 und iOS 15, sind aber auch auf ältere Versionen übertragbar. In welchem Maß das gilt, hängt hauptsächlich vom Alter des Betriebssystems ab, im Falle von Android aber auch vom konkreten Smartphone-Modell. Denn viele Hersteller nehmen Änderungen an der Bedienoberfläche vor, teilweise zulasten der für Senioren wichtigen Funktionen. Deshalb zeigt der Artikel für Android anhand eines Google Pixel 6 Pro (Test) das Maximum dessen, was möglich ist. Für iOS kam ein iPhone 11 Pro (Test) zum Einsatz.

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