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Serverless: Das Versprechen von Webanwendungen ohne Server

Mit "Serverless" werben Cloud-Anbieter um die Aufmerksamkeit von Webentwicklern. Das Versprechen: Sie schreiben den Code, wir kümmern uns um den Rest.

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(Bild: Bitkom)

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"Serverless" soll die Zukunft der IT-Infrastruktur sein. Das klingt für jemanden, der noch eine Vorstellung davon hat, was es heißt, marode Festplatten in Servern zu tauschen und schwere Ungetüme auf Zwischenböden zu hieven, irgendwie falsch. Webanwendungen laufen auf Servern, auf lauten Maschinen, die in Schränken stehen und heiße Luft produzieren.

Serverless muss eine Erfindung einer klugen PR-Abteilung sein – auch heiße Luft also. Aber da sogar große Unternehmen zu den Kunden gehören, muss ja irgendwas dran sein an dieser Idee. Es ist an der Zeit, die Skepsis abzulegen und die ersten Zeilen Code ganz ohne Server zum Laufen zu bringen.

Einer der großen Anbieter nennt sich selbst "Zeit" und seine Serverless-Plattform "Zeit Now", zu finden unter zeit.co. Die erste positive Feststellung: Das kleinste Paket ist sogar kostenlos. Dauerhaft darf man 100 GByte Netzwerkverkehr im Monat produzieren, 100 GByte Code hochladen und 1000 Zeilen Logs verursachen. Für eine kleine Anwendung ist das völlig ausreichend.

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