Shinobi: Raspberry Pi als Netzwerk-Videorekorder einsetzen

Teurer Netzwerkvideorekorder vom Kamerahersteller? Muss nicht sein. Das Tool Shinobi schluckt Streams von IP-Überwachungskameras und läuft auf dem Raspberry Pi.

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(Bild: Jan Bintakies)

Von
  • Andrijan Möcker
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Aktuell gibt es IP-Kameras zuhauf, denn wer als Hersteller etwas auf sein Smart-Home-Portfolio hält, bietet auch eine "Sicherheits-" oder "Überwachungskamera" an. Natürlich mit schicker App sowie mit WLAN gegen den nervigen Kabelsalat, den Kunden gerne vermeiden, und nicht zuletzt mit Aufzeichnung auf die eingesteckte MicroSD-Karte, damit man keine Zusatzhardware benötigt.

Aus professioneller Sicht sind diese Geräte nichts weiter als E-Spielzeug für neugierige Erwachsene, denn WLAN lässt sich leicht stören und wenn die Kamera samt Speicherkarte beim Einbruch von der Wand gerissen und entführt wird, sind die Aufnahmen weg.

Mehr Raspi-Projekte

Wer eine sinnvolle Überwachungskamera-Installation möchte, muss unter anderem einen Netzwerkvideorekorder (NVR) einplanen, der die Aufnahmen einsammelt und speichert. Besitzen Sie ein NAS von QNAP oder Synology, finden Sie darauf eine brauchbare NVR-Funktion (Test). Aber auch ein Raspberry Pi kann die Aufgabe übernehmen: "Shinobi" ist eine per Webinterface bediente NVR-Software für RTSP- und MJPEG-Kameras, die Sie in der Community Edition komplett kostenfrei einsetzen können – ohne (softwareseitige) Beschränkung der Kameraanzahl und Funktionen.

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