Smart Home: Energie sparen mit virtuellen Zäunen

Das Smart Home kann Geräte selbständig ausschalten, wenn Geofences eingerichtet ist. Wir zeigen Ihnen, wie das mit Node-Red und dem Trackerserver Traccar geht.

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Von
  • Andrijan Möcker
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Wenn man Haus oder Wohnung verlässt, muss die Heizung nicht unnötig viel feuern und das vergessene smarte Licht darf auch ausgehen – insbesondere jetzt, wo unabhängig vom Energieträger jede verschwendete Kilowattstunde den Geldbeutel stärker als je zuvor belastet.

Die Magie zur Automatisierung der Energiesparmaßnahmen heißt Geofencing. Dafür zieht man virtuelle Zäune auf Landkarten und nutzt dann den Standort eines oder mehrerer Geräte, um festzustellen, ob und in welche Richtung die Zäune überschritten wurden. Daraus leitet man dann Entscheidungen über das Verhalten des Smart Home ab. Verlässt ein Gerät und damit auch der Nutzer etwa den Heimbereich, befehligt man das Smart Home beispielsweise dazu, die Temperatur zu senken und die Medienwelt im Wohnzimmer abzuschalten.

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Manche Hersteller bieten die Funktion aber gar nicht erst an oder verlangen Geld dafür und unterstützen dann nur Smartphones – hinzu kommt eine App pro Hersteller, die ständig den Standort abfragt und in die große weite Wolke schickt. Schlauer gehts mit dem Trackerserver "Traccar" und einer Smart-Home-Zentrale wie Node-Red.