Smart Home mit Shelly: Wahlweise ohne Cloud und mit alternativer Firmware

Wir zeigen, wie Sie die Unterputzmodule und Fertig-Komponenten von Shelly flexibel ohne Hub und auf Wunsch ohne Cloud ins Smart Home integrieren.

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(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

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  • Berti Kolbow-Lehradt
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Vor allem bei Bastlern sind die Relais, Aktoren und Sensoren von Allterco Robotics beliebt. Denn das Sortiment, das das Unternehmen unter der Marke Shelly anbietet, weicht in drei Punkten von vielen Smart-Home-Systemen ab: Die Einstiegskosten sind überschaubar, es gibt keinen Cloud-Zwang und der Lock-in-Effekt bleibt aus. Und mit Plug&Play-Komponenten richtet sich Shelly vermehrt auch an die Gruppe derjenigen, die einen geringen Einrichtungsaufwand bevorzugen.

Die Komponenten setzen lediglich WLAN und somit keine spezielle Schaltzentrale voraus – das verringert die Anfangsinvestition. Sie arbeiten mit vielen Open-Source-Plattformen zusammen und erlauben – entsprechendes Interesse und Know-how vorausgesetzt – auch das Aufspielen alternativer Firmware. Bedienkomfort mittels mobiler App und cloud-basierten Sprachdiensten bietet Shelly zwar auch. Aber nichts davon ist alternativlos. Die Kontaktaufnahme mit der Cloud ist freiwillig und auf Wunsch lässt sich die Technik mittels des eingebauten Webservers vor Ort im Browser steuern. Dass Produkte und Software teilweise unter "Shelly Cloud" firmieren, spielt dafür keine Rolle und braucht Cloud-Skeptiker nicht abzuschrecken.

Bekannt ist Shelly für kompakte Unterputzmodule, die elektrotechnisch versierte Anwender – oder eher der Elektriker – als Schaltaktoren und Messgeräte hinter den Lichtschalter oder die Steckdose einbauen. Daneben offeriert der Hersteller auch immer mehr gebrauchsfertiges Zubehör wie Zwischenstecker, Leuchtmittel und Sensoren, mit dem sich das Zuhause relativ bequem im Plug&Play-Verfahren aufrüsten lässt. Alle Komponenten arbeiten mit WiFi 4 (IEEE 802.11n) im Frequenzbereich von 2,4 GHz und genehmigen sich in den meisten Fällen nicht mehr als ein Watt für ihre Dienste.

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