Smart Home offline: Was noch funktioniert, wenn Internet und Cloud ausfallen

Am Beispiel von 13 Smart-Home-Anbietern zeigen wir, ob sich die Systeme auch ohne Cloud-Kontakt manuell bedienen lassen und Routinen weiter ausführen.

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(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

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  • Berti Kolbow-Lehradt
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Das Internet hat dem vernetzten Heim einen großen Schub gegeben. Viele Hersteller verwenden für ihre Funksysteme eine Cloud-Infrastruktur als Unterbau. Das erleichtert das Zusammenspiel mit Geräten anderer Marken über Web-Schnittstellen. Außerdem lässt sich das Zuhause dadurch von unterwegs per Smartphone fernsteuern.

Doch nicht nur mit Blick auf die Privatsphäre und Datenhoheit ist es problematisch, wenn Hersteller alle Signale durch die Cloud schleusen. Auch dem Ausfallschutz kommt das nicht zugute. Bricht die Verbindung ins Web mal ab, herrscht Sendepause. Das Licht in dem Fall ausnahmsweise wieder per Wandschalter statt per Smartphone-App und Stimme zu steuern, mag verschmerzbar sein. Doch folgt das smarte Heizkörperthermostat nicht mehr den vorgegebenen Zeitplänen, wird es im Offline-Smart-Home schnell ungemütlich. Und bleibt die Alarmsirene stumm, weil der Notruf eines Sensors nicht ankommt, droht schlimmstenfalls sogar ernsthafte Gefahr.

Ein Vorteil ist es daher, wenn das verwendete System oder mindestens dessen wichtigste Funktionen auch offline erreichbar sind. In einem Rundumschlag durch den Smart-Home-Markt beleuchten wir, was noch geht, wenn der Internetanschluss oder die Hersteller-Cloud schlapp machen. Zu den Prüfkandidaten gehören gängige Systemanbieter wie AVM, Bosch, Devolo, Gigaset, Homematic IP, Ikea Tradfri, Innogy, Luminea, Telekom Magenta und Xiaomi, aber auch Anbieter, die sich auf bestimmte Bereiche konzentrieren. Dazu gehören Smart-Lock-Spezialist Nuki, Philips Hue und Heizthermostat-Anbieter Tado.

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