Smartphones als ultramobile PCs: Die Desktop-Modi von Huawei und Samsung

Dank integriertem Desktop-Modus werden einige Smartphones von Huawei und Samsung zum ultramobilen PC. An machen Stellen stoßen die Mobilgeräte aber an Grenzen.

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(Bild: Henning Rathjen)

Von
  • Robin Brand
  • Steffen Herget
  • Jörg Wirtgen
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Huawei und Samsung haben ihren Top-Smartphones einen Desktop-Modus spendiert, der startet, sobald man einen Monitor anschließt. Beide verbinden sich mit Smart-TVs sogar drahtlos. Wir haben getestet, wie sich die Desktop-Umgebungen der Smartphones als PC-Ersatz machen, welchen Einsatzszenarien sie gewachsen sind und wo die Grenzen liegen.

Die Hardware selbst ist bei aktuellen Top-Smartphones schon längst nicht mehr der Hemmschuh. Die aktuelle Auflage von Samsungs Note-Serie etwa kommt mit dem schnellen System-on-a-Chip Exynos 990 samt 12 GByte RAM. Multitasking, (einfacher) Videoschnitt, aktuelle 3D-Spiele? Alles kein Problem. Nur arbeiten will man auf dem kleinen Smartphone-Screen nicht. Hier kommt der spezielle Desktop-Modus zum Einsatz: Einfach per USB-C an einen Monitor angeschlossen, Tastatur und Maus per Bluetooth verbunden, so wird das Smartphone zum Computer.

Voraussetzung dafür ist zunächst einmal, dass das Smartphone über die USB-C-Buchse Displaysignale ausgibt. Diese Fähigkeit spendieren die meisten Hersteller bestenfalls ihren High-End-Smartphones, und selbst dann duplizieren einige Smartphones an einen Monitor angeschlossen schlicht den Inhalt des Smartphone-Displays. Für Streaming und Fotobearbeitung mag das genügen, doch zum Arbeiten wie an einem Desktop eignet sich das vollbildorientierte Android nicht.

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