So schützen Sie sich vor Gesichtserkennung: Tipps und Tools

Fotos anonymisieren, Schwächen von KI-Algorithmen ausnutzen, Störmuster für Kleidung: So schützen Sie sich vor automatisierter Gesichtserkennung.

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Von
  • Andrea Trinkwalder
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Anonymisierung von Bildern ist nicht gerade das, woran die großen Tech-Konzerne am liebsten forschen. Und weil sie KI-Start-ups mitsamt ihrer Mitarbeiter aufsaugen wie ein Schwamm, bleibt die Entwicklung von Anonymisierungsverfahren weit hinter der von Verfolgungstechnik zurück. Der Staat könnte es richten, neigt aber naturgemäß selbst eher zum Überwachen. Wir stellen ein paar Tools vor, die das Schnüffeln im Privatleben immerhin erschweren.

Foto-Metadaten sind nützlich und vor allem für Berufsfotografen unverzichtbar, um die eigenen Werke kenntlich zu machen. Auch für Privatleute sind etwa die von der Kamera aufgezeichneten Orts- und Datumsangaben sowie Gesichts- und Objekterkennung wertvoll, um Fotos zu sortieren oder Reiserouten auf einer Landkarte zu illustrieren. Vor dem Veröffentlichen sollte man sich aber gut überlegen, welche Informationen man für jedermann beziehungsweise für automatisierte Auswertung zugänglich machen möchte.

Es gibt drei Arten von Metadaten, für die eigene Bereiche in den Bilddateien reserviert sind: Die Kamera schreibt ihre Aufnahmedaten in die EXIF-Felder der Fotos. Wer später Copyright-Informationen oder Stichwörter ergänzt, befüllt den IPTC- beziehungsweise XMP-Bereich. Viele soziale Netzwerke entfernen Metadaten automatisch. Um die Informationen auch den Dienstleistern vorzuenthalten, löscht man sie vor dem Upload.

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