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So wird das Smartphone zum Schallpegelmesser

Wer mit dem Smartphone den Schallpegel messen will, benötigt eine passende App. Wir zeigen, worauf es bei der Auswahl, der Vorbereitung und beim Messen ankommt.

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(Bild: dpa, Sebastian Gollnow)

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Während es dem DJ auf der Party nicht laut genug sein kann, wünschen sich Anwohner von stark befahrenen Straßen oder Flughäfen nur eines: Ruhe. Das Schallempfinden des Menschen ist zwar individuell sehr unterschiedlich. Ganz generell gilt jedoch: Ist ein Geräusch störend, so spricht man von Lärm und der kann krank machen. Mit einer Schallpegelmessung kann man Geräusche objektiv bewerten und Lärmquellen auf die Schliche kommen.

Unser Test von Apps für die Schallpegelmessung zeigt: Jede Kombination aus Smartphone und App liefert andere Ergebnisse – von beachtlicher Genauigkeit bis zu völlig unbrauchbaren Werten ist alles dabei. Das gilt insbesondere für Android-Apps, weil es so viele unterschiedliche Geräte mit diesem Betriebssystem gibt und jeder Hersteller andere Mikrofone einbaut. Hinzu kommen unterschiedliche Verfahren zur Aufbereitung des akustischen Inputs wie Aussteuerungsautomatik, Rauschunterdrückung oder Noise Cancelling.

Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die verwendete App das Rohsignal des Mikrofons auswertet und nicht auf die bereits vom System bearbeiteten Daten zurückgreift. Funktionen, die zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit auf das Mikrofonsignal einwirken, können das Gerät als Schallpegelmesser nämlich unbrauchbar machen. Sofern möglich, sollten Sie sie abschalten. Wer sich in den Stores auf die Suche nach der richtigen App für das eigene Smartphone macht, benötigt ein paar Grundkenntnisse, um richtig auszuwählen, korrekt zu messen und die Messergebnisse einschätzen zu können.

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