Arduino: So funktioniert die Arduino-IDE

Für Einsteiger ist die Arduino-IDE ideal, da sie komplexe Abläufe verbirgt. Wir erläutern die ersten Schritte und erklären die wichtigsten Prozesse.

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Von
  • Maik Schmidt
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Für erste Gehversuche mit dem Arduino muss man nicht verstehen, wie genau Programme übersetzt und auf das Board übertragen werden. Darauf zählen zumindest die Arduino-Entwickler und verstecken so viele technische Details wie nur irgend möglich. Stellenweise machen sie regelrechte Klimmzüge, um den Anwendern eine einfache Welt vorzugaukeln, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt.

Immerhin haben sie aber Möglichkeiten vorgesehen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was genau passiert, wenn die Arduino-IDE einen Sketch übersetzt, kann man sehen, wenn man das Menü "Datei/Einstellungen" aufruft und dort die ausführliche Ausgabe während der Kompilierung und während des Hochladens aktiviert.

Wenn man jetzt ein Programm übersetzt, füllt sich das Ausgabe-Fenster der IDE mit kryptisch anmutenden Zeichen. Bei genauerem Hinsehen, erkennt man aber schnell ein paar Muster und sieht, dass sich hinter jeder Zeile der Aufruf eines externen Kommandos verbirgt. Diese Kommandos bekommen eine Menge Optionen übergeben, und das macht die ganze Angelegenheit anfangs so unübersichtlich.