Software unter Linux installieren: Automatisch, händisch, selbst kompilieren

Linux-Distributionen bieten zahlreiche Wege Programme zu installieren. Viele sind komfortabler und sicherer als die Installer unter Windows.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Keywan Tonekaboni
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Gängige Linux-Distributionen wie Linux Mint liefern die wichtigsten Programme mit, um im Alltag loszulegen: Surfen, Mails schreiben oder klassische Briefe; eine Tabellenkalkulation bearbeiten oder Fotos; Musik hören oder Filme schauen. All das geht mit der vorinstallierten Software. Trotz der vielfältigen Vorauswahl reicht dies für die meisten Nutzer nicht. Ob ein Spiel, eine ausgefeilte Bildbearbeitungssoftware oder der Messenger, irgendein Lieblingsprogramm vermisst jeder.

Glücklicherweise ist die Softwareinstallation unter Linux kinderleicht, zumindest wenn es eine Open-Source-Anwendung ist. Statt ein Programm mühsam im Netz zu suchen, installiert man es über einen App-Katalog aus der Paketverwaltung. Das läuft ähnlich ab wie bei von den Mobilbetriebssystemen bekannten App-Stores. Zwar sind die Softwarekataloge unter Linux nicht so hübsch aufgemacht und prall gefüllt wie der Google Play Store, dafür findet sich auch weniger Schund im Angebot.

Da die Distributionen ihren Katalog pflegen müssen, fehlt manch schönes Programm in den integrierten Sammlungen. Daher zeigen wir neben der Installation über die klassische Paketverwaltung weitere Wege, Software zu installieren, auch proprietäre Anwendungen. Von Flatpak über zusätzliche Repositorys wie PPAs bis hin zur händischen Installation mit einem Debian-Paket, einem AppImage oder gar selbst kompiliert. Und wir erklären die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden. Die Reihenfolge, in der diese vorgestellt werden, sind auch als Empfehlung gemeint. Als Beispiel dient Linux Mint mit der Oberfläche Cinnamon, aber das meiste lässt sich auch auf andere Distributionen übertragen.

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