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Sprach- und Tonausgabe im Browser mit Web Speech API nutzen

Aktuelle Browser können Texte vorlesen und Geräusche erzeugen – und sogar bei Spracheingaben bietet das Web eine Alternative zu Alexa, Siri & Co.

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(Bild: Jan Bintakies)

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Ein Browser ist ein Programm, in das man eine URL eintippt, um dann eine Webseite anzuschauen und mit der Maus darin herumzuklicken – diese Vorstellung sitzt so tief in unseren Köpfen, dass es davon abweichende Bedienmodelle schwer haben.

Dabei ist Sprachausgabe im Browser eigentlich ein alter Hut. Opera führte dieses Feature bereits vor 15 Jahren ein, gab es aber mit der Umstellung auf Chromium auf. Ein großer Erfolg wurde es damals nicht, aber vielleicht ist jetzt die Zeit reif dafür: Dank Siri, Alexa und Google Assistant sind maschinell vorgelesene Webinhalte ebenso wie Sprachsteuerung im Alltag angekommen.

Mit dem "Web Speech API" gibt es einen Entwurf zu einem entsprechenden Webstandard. Genau genommen sind es zwei: SpeechRecognition für Sprachsteuerung und -eingabe sowie SpeechSynthesis, mit dem der Browser Texte vorliest. Letzteres beherrschen trotz des frühen Stadiums der Spezifikation fast alle aktuellen Browser (Internet Explorer zählt nicht mehr dazu) und einige Mobil-Browser. Sprachsteuerung ist dagegen bislang auf Chrome beschränkt.

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