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Stockfotografie: So verdienen Sie Geld mit eigenen Fotos

| Robert Kneschke

Stockfotos versprechen willkommene Nebeneinnahmen. Tipps vom Fotografen zu Motivwahl, rechtlichen Fallstricken und technischen Details helfen beim Einstieg.

Fast jeder kennt die gängigen Fotos von der lachenden Dame im Callcenter, dem kräftigen Business-Handshake, der sonnendurchfluteten Landschaft oder dem appetitlich angerichteten Salat: Designer nutzen diese Fotos täglich tausendfach für Zeitschriften, Werbeprospekte und Plakate. Weniger bekannt ist hingegen, dass sie für diese Fotos nicht immer einen Fotografen beauftragen. Oft ist es einfacher, solche Bilder fertig bei Bildagenturen einzukaufen.

Dieses Geschäftsmodell nennt sich Stockfotografie, vom englischen Wort "to have in stock", zu Deutsch "auf Lager haben". Die Fotos sind bei Bildagenturen vorrätig und der Kunde kann aus vielen Millionen Bildern das passende Motiv wählen.

Da die Bilder nicht physisch als Print verkauft, sondern digitale Lizenzen für die Nutzung vergeben werden, kann man die Nutzungsrechte mehrfach verkaufen, im Idealfall sogar mehrere tausend Mal. Das Aufmacherfoto für diesen Artikel entstand mit einem iPhone 5s. Die Requisite habe ich mit einem Lasercutter schneiden lassen und mit Sprühfarbe lackiert. Das Foto hat sich über 150 Mal verkauft und brachte mehr als 130 Euro ein.


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