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Wie die Nutzung von Smartphones und Tablets Strom spart

Smartphones und Tablets brauchen so wenig Strom, dass es sich bezahlt macht, sie häufiger zu nutzen und stattdessen PC oder Fernseher ausgeschaltet zu lassen.

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Ja, ein bisschen Geld sparen Sie, wenn Sie die Handy-Ladegeräte nur zum Laden in die Steckdose stecken. Aber viel ist das nicht. Seit 2010 dürfen Ladegeräte laut EU-Ökodesign-Richtlinie maximal 0,3 Watt im Standby aufnehmen, was schon 2012 alle Exemplare in unserem Test locker geschafft haben. Die schlechtesten brauchten 0,2 Watt, die besten lagen unter unserer Messgrenze von 0,05 Watt. Lädt das Handy zwei Stunden täglich (mehr dazu später), summieren sich die 22 Stunden Leerlauf mit 0,2 Watt übers Jahr auf 1,6 kWh oder knapp 50 Cent.

Das dürfte auch für neuere Geräte und solche mit Schnellladetechniken gelten. Daher ist es keine große Energiesünde, aus Bequemlichkeit mehrere Ladegeräte eingestöpselt zu lassen – am Arbeitsplatz, am Bett, am Küchentisch. Das kann man sich sogar durch den verminderten Verschleiß an Ladegerät und Kabel noch schöner reden.

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Vermeiden Sie allerdings auch aus ökologischen Gründen den Neukauf von Ladegeräten, sondern nutzen Sie lieber ältere weiter, bis sie kaputt oder verloren gehen. Schlechte Vertreter von vor Inkrafttreten der EU-Verordnung ziehen vielleicht 0,6 Watt und kosten damit pro Jahr einen Euro mehr Strom. Ladegeräte mit mehreren USB-Ausgängen sparen nur Platz, aber erwirtschaften ihren Kaufpreis durch Standby-Einsparung erst nach vielen Jahren.

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