Strom vs. Sprit: Wer fährt günstiger – VW e-Up oder Up?

Dank üppiger Kaufprämie rückt VWs Elektroauto e-Up preislich in die Nähe der Verbrennervariante. Wir zeigen, welcher Antrieb im Unterhalt günstiger ist.

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(Bild: Christoph M. Schwarzer)

Von
  • Patrick Bellmer
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Elektroautos sind im Unterhalt günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner, können den deutlich höheren Anschaffungspreis aber nicht in allen Fällen kompensieren. Angesichts hoher Zuschüsse von Seiten des Steuerzahlers und der Hersteller trifft diese ursprünglich durchaus korrekte Aussage immer seltener zu. Das zeigt das Beispiel VW Up. Zwar ist der seit Ende 2011 erhältliche Kleinstwagen in der Basisversion laut Preisliste deutlich günstiger als sein elektrisch angetriebenes Pendant e-Up. In der Praxis können Sie mit letzterem aber in vielen Fällen Geld sparen.

Während der VW den Up seit seinem Verkaufsstart – abgesehen von der obligatorischen Modellpflege – in den relevanten Punkten unverändert anbietet, erfuhr der e-Up Ende 2019 zwei gravierende Änderungen. Zum einen verbaut VW inzwischen eine deutlich größere Batterie (32,3 kWh netto statt 16,4 kWh), zum anderen sank der Einstiegspreis um fast 1600 Euro auf seinerzeit rund 22.000 Euro. Dank reduzierter Mehrwertsteuer ruft VW laut Preisliste (Stand Mitte September 2020) 21.421 Euro für den VW e-Up in der der Basisversion auf.

Strom vs. Sprit: Wer fährt günstiger?

Dem gegenüber steht der Up mit Benzinmotor und Grundausstattung für 13.037 Euro respektive mit gegenüber dem Basis-e-Up vergleichbarer Ausstattung für 13.871 Euro. Wir zeigen, in welchen Fällen die Elektrovariante dennoch die wirtschaftlichere ist. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf das Basismodell, sondern nennen auch Zahlen für die Ausstattungsvariante VW e-Up Style (Test).

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